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Rollenselbstverständnis von Coachs

Coaching boomt – der Begriff des „Coachs“ ist jedoch nicht geschützt und der Markt sehr intransparent. Was unter dem Label „Coaching“ geschieht, ist weitgehend unklar (Moeller, 2010; Jonassen, Seiger & Künzli, 2010). Das beantragte Projekt soll zur Transparenz des Coachingmarkts und auch des Begriffs „Coach“ beitragen, indem es das Rollenselbstverständnis derjenigen untersucht, die sich „Coachs“ nennen. Hierzu werden zunächst etabliertes Führungskräfte-Coaching und Job-Coaching (Coaching von Menschen mit schweren Beeinträchtigungen mit dem Ziel der beruflichen (Re-)Integration) herausgegriffen und miteinander verglichen: Was ist das Rollenselbstverständnis von Führungskräfte- und Job Coachs? Gibt es so etwas wie einen Kernbestand dessen, was Coaching – in verschiedenen Praxisfeldern – ausmacht? Welche Rollenkonflikte werden wahrgenommen und wie wird mit diesen umgegangen? Diese Fragen sollen qualitativ und quantitativ untersucht werden. 

 

Projektteam
Dr. Christine Seiger, Prof. Hansjörg Künzli,

sowie Robert Wegener, Dr. Michael Loebbert, Prof. Dr. Agnès Fritze von der Fachhochschule Nordwestschweiz http://www.fhnw.ch/sozialearbeit/icso