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Evaluation Gewaltprävention in der Schule

Aufgrund wiederholter Gewaltvorfälle (Drohungen, Erpressungen, rauhe Umgangsformen, Verunsicherung und Angst in den öffentlichen Verkehrsmitteln, auf dem Heimweg sowie beim Übertritt in die Oberstufe) und dem damit im Zusammenhang stehenden schlechten Image eines Schulhauses in der Gemeinde Schlieren ein langfristig angelegtes Gewaltpräventionsprojekt beschlossen. An einer Start-up Veranstaltung, an der die ganze Lehrerschaft teilnahm, wurde eine Steuergruppe ins Leben gerufen, in welcher alle Stufen, Fachlehrer/innen, Schulsozialarbeit sowie die Schulpflege vertreten waren. Die Steuergruppe wurde während der ganzen Zeit fachlich unterstützt und begleitet, zuerst durch das Pestalozzianum und später der Pädagogischen Hochschule Zürich PHZH (Jean-Luc Guyer). An der Start-up Veranstaltung im November 1999 wurde ebenso eine Schülerbefragung beschlossen, die als Grundlage für das weitere Vorgehen und den umzusetzenden Massnahmen dienen sollte (Fragebogen für Schüler und Schülerinnen von Jean Luc-Guyer, Fachberatung Gewalt in der Schule).


In der Zwischenzeit wurde eine Vielzahl von Teilprojekten umgesetzt (Schulhaus-Logo, Empfangsmorgen für die neuen Schüler und Schülerinnen, Patensystem, Veränderungen in der Innen- und Aussengestaltung der Schulanlage, Einführung des Schülerparlamentes, farbliche Gestaltung der Stockwerke, Schulleitbild, Schulhausordnung, Pausenplatzregelung etc.).


In einer letzten Sitzung der Steuergruppe im September 2004 wurde die Idee einer Evaluation dieses Projektes diskutiert und finanziell bewilligt. Aufgrund der bestehenden Schülerbefragung und Auswertung im November 1999 wäre die Grundlage dafür geradezu optimal, da heute – ca. 5 Jahre später - mit demselben Schülerbefragungsinstrument eine zweite Erhebung durchgeführt werden kann.

 

Methodische Schritte des Projektes 2005

  • Schülerbefragung: Alle Schüler/innen der Oberstufe wie auch der Unterstufe mit Hilfe des Schülerfragebogens. Die Befragung wird durch Fachpersonen Departements Angewandte Psychologie der ZHAW (vormals HAP) resp. des IAP sowie von Student/innen begleitet und durchgeführt.
  • Wissenschaftliche Auswertung der Befragung: Aufgrund der grossen Anzahl durchgeführter Befragungen an Schulen in der deutschen Schweiz (ca. 5'000 Schüler/innen) können auch Vergleichswerte interessant sein.
  • Wissenschaftlich abgefasster Bericht sowie allfällige Empfehlungen zuhanden der Schulpflege und des Lehrerkollegiums.