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Evaluation des Prozesses „UNESCO Projektschule“

Obwohl das St. Augustinusheim in Ettlingen nicht nur eine Schule und Ausbildungsstätte, sondern auch eine Heimeinrichtung der Jugendhilfe ist, strebt diese Gesamteinrichtung die Anerkennung als UNESCO-Projektschule an. Das Augustinusheim wäre damit die erste Einrichtung dieser Art im deutschsprachigen Raum. Der Prozess und die einzelnen Maβnahmen sollen extern evaluiert werden. Ziele und Aufgaben der UNESCO-Projektschulen definieren den Gegenstand der Evaluation.

Die Ziele der UNESCO-Projektschulen entsprechen den grundlegenden Anliegen der UNESCO:
1. Die Sicherung der Menschenrechte für alle.
2. Nachhaltigkeit lernen und die Umwelt schützen und bewahren.
3. Anderssein akzeptieren, sich gegenseitig tolerieren und voneinander lernen.
4. Armut und Elend bekämpfen.
5. Die globale Entwicklung positiv unterstützen.

Damit lassen sich als u.a. Kriterien benennen: Das Wissen von und die Einstellungen zu Menschenrechten, Einstellungen zu Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Naturschutz, Einstellungen gegenüber Fremden und sozial Benachteiligten, Einstellungen gegenüber Armut und Eintreten für Chancengerechtigkeit.


Interventionen und Angebote betreffen die Information bzgl. der Projektziele und Anliegen von UNESCO, aber auch konkrete lokale Projekte mit globaler Ausrichtung. Dabei kommen sozial gesellschaftliche, finanziell wirtschaftliche und kulturelle Aspekte zum Tragen. Umweltbewusstsein, Toleranz und konstruktive Konfliktlösung gelten als zentrale Lernziele für alle Akteure und damit auch für die Institution als Ganzes.

Projektleiter
Prof. Dr. Christoph Steinebach

Mitarbeitende

Dr. Christine Seiger

Partner

Wohlfahrtsgesellschaft „Gut Hellberg“ GmbH; St. Augustinusheim, Ettlingen (Deutschland)

Laufzeit
2011 – 2013