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Wirkungsevaluation Schockkampagne

Wie wirken "Schockprogramme" in der Verkehrssicherheit? Diese Frage soll im Auftrag des Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (NRW) im deutschen Düsseldorf beantwortet werden. Vor dem Hintergrund der überproportionalen Unfallbeteiligung junger Fahrzeuglenkender plant das Innenministerium NRW zusammen mit 6 Polizeibehörden den Pilotversuch:
Ein Mitarbeiter der Polizei, der Feuerwehr, der Notfallseelsorge sowie ein Notarzt schildern eindrucksvoll ihren Alltag vor 17- bis 19-jährigen Schülern. Dies umfasst auch die drastische Darstellung realer Unfälle mithilfe von Videos und Bildern.

Die Besonderheit im Vergleich zu den ansonsten sehr kontrovers diskutierten "Schockprogrammen" besteht hier in einer umfassenden schulischen Nachbearbeitung der dargestellten Inhalte. Dies soll zu einer verbesserten Vermittlung der Gefahren des Strassenverkehrs verhelfen. Ob dies aber wirklich der Fall ist und welche Wirkungen und Nebenwirkungen bei den Teilnehmenden tatsächlich ausgelöst werden, soll anhand der Befragung mehrerer tausend Schüler in Kooperation mit der Universität Köln identifiziert werden. Abgeschlossen werden soll das Projekt voraussichtlich im Sommer 2012.

Projektleitung und Kontakt

Dr. Markus Hackenfort 

 

Projektpartner
Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf und Universität zu Köln