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Erfahrungsberichte

Mark A. Oshifeso
In einer der ältesten Psychiatrien Afrikas
Mein viermonatiges Praktikum in einer nigerianischen Psychiatrie hat meine Weltsicht nachhaltig verändert. Ein internationaler Austausch ist wie Friedensarbeit: man lernt voneinander und entwickelt Verständnis für andere Kulturen.
Helen Burri
Auslandsemester in Aix-en-Provence an der Université Aix-Marseille im FS 2010
Aix-en-Provence – ein Ort, an dem man sich wohl fühlt! Kein Wunder, dass sich namhafte Künstler von dieser Stadt inspirieren lassen haben.
Sie ist übersichtlich, gepflegt, geschmückt mit kleinen Boutiquen und farbenfrohen, duftenden Märkten. Im Gegensatz zum eleganten Städtchen ist das Universitätsgelände nüchtern und die Klassenräume sind schlicht.
Vor den Vorlesungen geht es laut zu und her. Man begrüsst sich, setzt einen Filterkaffee auf und verteilt kleine, mit mindestens zwei Würfelzucker gefüllte Plastikbecher. Neuigkeiten werden ausgetauscht. Es wird schnell gesprochen. Der Marseiller Akzent macht es Fremdsprachigen nicht ganz einfach, den Gesprächen zu folgen.
Pro Woche geht man mindestens einmal zu einem ausgedehnten Apéro und ernährt sich bis zum lang ersehnten Abendessen von frischen Oliven und salzigem Gebäck. Wenn das Studentenbudget gerade mal knapp ist, darf man ruhig am nächsten Eck eine Take-away-Pizza holen und in der Bar mit Bier oder Wein gemütlich verspeisen. Sehr unkompliziert!
Zurück in der Schweiz: reich an neuen Beziehungen und einer zweiten liebgewonnenen «Heimat». In Aix zu studieren – das war eine gute Entscheidung!
Helen Burri
Studentin - Master Angewandte Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie
Barbara Moser
Université de Provence in Aix-en-Provence / 2010
«Le ciel est bleu et le soleil brille», so in etwa lässt sich mein «Büro» beschreiben, das ich im Sommer 2010 während eines vierwöchigen Aufenthaltes an der Université de Provence in Aix-en-Provence im Rahmen der Erasmus Staff Mobility beziehen konnte.
Mein Hauptauftrag für diese vier Wochen bestand darin, Vorabklärungen für die Realisierung einer Studienwoche für die Teilnehmenden der MAS-Weiterbildungsgänge (Fach- und Führungskräfte der betrieblichen Bildung und HR-Management) am IAP Institut für Angewandte Psychologie zu treffen. Dabei habe ich mich mit Angehörigen der Universität sowohl über mögliche Themen für die Studienwochen als auch über organisatorisch-logistische Dinge ausgetauscht. Ausserdem habe ich verschiedene Hotels und Seminarräume besichtigt und Ideen für ein mögliches Rahmenprogramm gesammelt. Neben diesen Recherchearbeiten hatte ich zudem die Möglichkeit, einen Sprachkurs an der Universität zu besuchen. Dies hat sich als echter Glücksfall erwiesen, denn dadurch habe ich viele nette Leute aus verschiedenen Ecken der Welt kennengelernt, zahlreiche schöne Schauplätze der Provence entdecken können, einiges über das gelassene und offene provenzalische Savoir-vivre erfahren und natürlich auch meine über die Jahre verstaubten Französischkenntnisse wieder reaktiviert. Auch ausserhalb der Universität – sei es in Aix-en-Provence selbst, in der nahe gelegenen lebendigen und bunten Mégalopole Marseille oder auf einer der Erkundungstouren per Auto – kam es zu vielen interessanten Begegnungen, die ich nicht so schnell vergessen werde. Alles in allem denke ich, dass ich der französisch-provenzalischen Lebensart trotz (oder vielleicht gerade wegen) der manchmal spürbaren Sprachbarrieren ein ganzes Stück nähergekommen bin.
Barbara Moser, lic. phil.
Wissenschaftliche Assistentin
Zentrum Human Resources, Development & Assessment






